BKW nimmt Windpark Cerignola in Italien in Betrieb
Die BKW nimmt den Windpark Cerignola in Apulien nach einer Bauzeit von zwölf Monaten vollständig in Betrieb. Mit einer Leistung von 125 MW und einer jährlichen Produktion von über 310 GWh zählt Cerignola zu den grössten Windparks der BKW. Das Projekt markiert einen wichtigen Meilenstein der Strategie «Solutions 2030». Mit dieser Strategie baut die BKW ihr erneuerbares Produktionsportfolio konsequent aus.
Mit der Strategie «Solutions 2030» verfolgt die BKW das Ziel, ihre Energieproduktion deutlich auszubauen. Bis 2030 investiert der Energieversorger zwei Milliarden Franken in Wind-, Solar- und Wasserkraftprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland. BKW-CEO Robert Itschner betont, die BKW setze auf ein diversifiziertes Energieportfolio, das ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Stabilität verbinde. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme des Windparks Cerignola mache die BKW einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung der Strategie.
Der Windpark zählt zu den grössten Investitionen der BKW in den Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion. Damit unterstreicht das Unternehmen die Bedeutung Italiens als Wachstumsmarkt. In den Regionen Apulien und Basilikata betreibt die BKW bereits zwölf eigene Windparks mit einer installierten Leistung von 277 MW. Cerignola stärkt diese Präsenz deutlich.
Inbetriebnahme in zwei Etappen
Das Projekt Cerignola umfasst die beiden Windparks Cerignola Nord und Cerignola Sud mit insgesamt 29 Windturbinen und einer Gesamtleistung von 125 MW. Cerignola Nord produziert seit November 2025 Strom. Cerignola Sud ging im Januar 2026 ans Netz. Seither liefert der gesamte Windpark stabil erneuerbare Energie. Die erwartete Jahresproduktion von 310 GWh reicht aus, um rund 140 000 Haushalte mit erneuerbarem Strom zu versorgen. Die BKW realisierte Bau und Inbetriebnahme innerhalb des Termin- und Budgetplans. Der Windpark unterstreicht den Anspruch der BKW, europaweit als verlässliche Entwicklerin, Betreiberin und Partnerin für erneuerbare Energieinfrastruktur aufzutreten.